01 März Randbedingungen – kein Körper endet an der Haut
Posted at 17:26h
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„Wann hast du zuletzt gespürt, dass dein Wohl mit dem der anderen untrennbar verbunden ist?“

Kein Körper endet an der Haut. Abgrenzung verstehe ich
nicht als feste Linie, sondern als beweglichen Zustand. In
meiner Arbeit interessieren mich Übergänge: zwischen Nähe
und Distanz, zwischen Einzelnen und Gruppen, zwischen
Auflösung und Verdichtung. Figuren entstehen im Raum nicht
durch klare Konturen, sondern durch Beziehungen,
Verschiebungen und Überlagerungen.
Abgrenzung wird so zu etwas Dynamischem – sie trennt nicht
eindeutig, sondern verändert, beeinflusst und verbindet. Sie
markiert keinen Abschluss, sondern einen Moment im Fluss.






