Randbedingungen – kein Körper endet an der Haut

Randbedingungen – kein Körper endet an der Haut

„Wann hast du zuletzt gespürt, dass dein Wohl mit dem der anderen untrennbar verbunden ist?“

Kein Körper endet an der Haut. Abgrenzung verstehe ich

nicht als feste Linie, sondern als beweglichen Zustand. In

meiner Arbeit interessieren mich Übergänge: zwischen Nähe

und Distanz, zwischen Einzelnen und Gruppen, zwischen

Auflösung und Verdichtung. Figuren entstehen im Raum nicht

durch klare Konturen, sondern durch Beziehungen,

Verschiebungen und Überlagerungen.

Abgrenzung wird so zu etwas Dynamischem – sie trennt nicht

eindeutig, sondern verändert, beeinflusst und verbindet. Sie

markiert keinen Abschluss, sondern einen Moment im Fluss.



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